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Sich zu öffnen, dem Leben, der Liebe, ist für viele ja ein Thema, das nicht so gerne angeschaut wird. Wenn wir verletzt wurden neigen wir dazu, uns hinter einer Mauer zu verstecken und wirkliche Nähe und Begegnung nicht an uns heran zu lassen.

 

Dazu habe ich gerade einen schönen Beitrag gelesen, den ich hier wiedergeben möchte. „Prallt ein Sturm auf eine Mauer, kann sie umstürzen, bist Du ein Netz, fegt er hindurch. Vielleicht schüttelt er Dich dabei durch, aber Du bist trotzdem noch Du selbst.“

 

Es erfordert Mut, die eigene Mauer Stück für Stück abzubauen. Vielleicht gibt es Verletzungen, die die Mauer bisher notwendig und gut hat scheinen lassen. Aber das, was wir dahinter zu finden vermögen ist es wert, nicht auf den Sturm zu warten, sondern selbst bereit zu sein, die Mauer langsam, Stück für Stück, abzutragen. Im ganz eigenen Tempo, so wie es uns gerade möglich ist.

 

Wir haben die Wahl. Entscheiden wir uns für ein Leben in vermeintlicher Sicherheit und nehmen in Kauf, dafür die Liebe zu uns selbst und zu anderen Menschen nur an der Oberfläche zuzulassen oder finden wir den Mut, genauer hinzusehen. Hinzusehen, welcher Schmerz, welche Verletzungen erlöst werden möchten. Was für einen Sinn hat es, sich von Erlebnissen der Vergangenheit gefangen halten zu lassen oder sich Gedanken darüber zu machen, was uns in der Zukunft verletzten könnte oder auch nicht? Schließlich findet das Leben weder in der Vergangenheit statt, noch in der Zukunft.

 

Ich weiß, es löst Ängste aus. Und ich weiß, es können Tränen fließen. Und ich weiß, dass der Reiz groß ist, den Schmerz, die Traurigkeit zu betäuben und wegzuschieben. Aber ich weiß auch, dass wir nur gewinnen können. Liebe, Nähe, Leidenschaft, Austausch, Begegnung, Gemeinschaft, Freude.

 

Sein nicht mehr länger eine Mauer, sondern werde zum Netz.

 

Alles Liebe,

Sandra

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